
29.10.2026
Ab dem 23. Dezember 2026 darf das Lösemittel NEP in der EU nur noch unter strengen Auflagen eingesetzt werden. Für viele Betriebe ist es bereits die zweite Umstellung in wenigen Jahren. Wir erklären, was NEP ist, was sich ändert und wie der Wechsel ohne Risiko für die Produktion gelingt.
NEP, ausgeschrieben N-Ethyl-2-pyrrolidon, ist ein sehr starkes Lösemittel. Es löst Rückstände, an denen andere Mittel scheitern, zum Beispiel ausgehärtete Kunststoffe, Klebstoffe oder Lacke an Anlagen, Werkzeugen und Formen. Deshalb ist es in vielen Industriebetrieben im Einsatz, etwa beim Reinigen von Misch- und Dosieranlagen oder beim Entlacken von Bauteilen. Manchmal steckt NEP auch in Reinigern, ohne dass es den Anwendern bewusst ist. Ein Blick ins Sicherheitsdatenblatt schafft hier Klarheit.
Das Problem ist, dass NEP der Gesundheit schaden kann, unter anderem dem ungeborenen Kind. Die EU hat den Einsatz deshalb im Rahmen der Chemikalienverordnung REACH eingeschränkt.
Ab dem 23. Dezember 2026 dürfen NEP und Produkte mit mindestens 0,3 Prozent NEP nur noch verkauft und verwendet werden, wenn sehr niedrige Grenzwerte am Arbeitsplatz nachweislich eingehalten werden. Ein komplettes Verbot ist das nicht. In der Praxis bedeutet es aber viel Aufwand für Absaugung, Schutzausrüstung, Messungen und Dokumentation. Für viele Betriebe ist der Wechsel auf ein anderes Produkt deshalb der einfachere und sicherere Weg.
NEP wurde in vielen Betrieben erst vor wenigen Jahren eingeführt, als Ersatz für das eng verwandte Lösemittel NMP, das seit 2020 beschränkt ist. Leider bringt NEP ähnliche Gesundheitsrisiken mit sich. Wer damals gewechselt hat, steht jetzt erneut vor derselben Aufgabe. Diesmal lohnt es sich, auf eine Lösung zu setzen, die dauerhaft trägt.
Wir entwickeln und produzieren in der Schweiz Löser, die ohne gesundheitsgefährdende Stoffe auskommen und trotzdem zuverlässig reinigen. Unsere Kunststofflöser und Entlacker der Reihe RESIN-Clean ersetzen NEP und NMP in vielen Anwendungen, häufig schon bei Raumtemperatur.
Damit die Umstellung sicher gelingt, gehen wir Schritt für Schritt vor. Sie beschreiben uns Ihre Anwendung, wir empfehlen ein passendes Produkt und testen es mit Ihren eigenen Teilen. Erst wenn das Ergebnis überzeugt, stellen Sie im Betrieb um. Passt kein bestehendes Produkt, entwickeln wir eine eigene Rezeptur für Ihren Prozess. Bei der Umstellung begleiten wir Sie, bis alles läuft.
So wird aus einer gesetzlichen Pflicht ein echter Fortschritt, mit sichereren Arbeitsplätzen, weniger Auflagen und einer Reinigung, auf die Sie sich verlassen können.
Bis zum Stichtag bleibt nicht mehr viel Zeit. Wer jetzt beginnt, kann in Ruhe testen und muss nicht unter Zeitdruck entscheiden. Setzen Sie NEP oder NMP ein und möchten umstellen? Beschreiben Sie uns Ihre Anwendung, wir melden uns mit einer ersten Einschätzung.
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